January 5, 2009 – 1:47 am
Bloggen ist absolut in heute und jeder macht es gerne, einige Leute verdienen sogar ihr Geld damit. Gleichzeitig muss man sagen, dass relativ gesehen an der Gesamtzahl der Internetnutzer nur wenige einen eigenen Blog haben, die Mehrzahl kann als passive Blogkonsumenten gesehen werden. Gleichzeitig werden Blogs immer öfters gelesen, viele Nutzer verbringen ihre Zeit mit Blog lesen. Ein riesiges Potential um Geld zu verdienen. Mit diesem Artikel möchte ich aufzeigen wie man einen Blog anlegt, mit dem Ziel Geld damit zu verdienen. Dabei soll der Schwerpunkt auf dem Starten des Blogs liegen, weniger auf die Monetarisierung. Wer jetzt einen Blog anfängt kann morgen schon die ersten Einnahmen einstreichen.
Was mus getan werden?
Hier eine kurze Liste von Schritten, die man tun muss um ans Ziel zu kommen.
- Einführende Gedanken und Thema finden.
- Blog erstellen und einrichten.
- Erste Beiträge schreiben.
- Marketing.
- Monetarisierung.
- Weitere Gedanken
1.) Einführende Gedanken und Thema finden
Da es unser Ziel ist schnell einen Blog zu starten und dieser Artikel vor allem an Leute gerichtet ist, die noch nie einen Blog geschrieben haben, will ich den Abschnitt über einführende Gedanken kurz halten. Ziel ist es den Blog schnell zum Laufen zu bringen und erste Einnahmen zu machen. Wenn man noch nie einen Blog geschrieben hat, dann sollte man seinen ersten Blog mehr als Versuchskaninchen oder Laborratte sehen und weniger Anspruch auf Perfektionismus legen. Er dient als grundlegende Lernplattform um später einen richtigen Blog zu starten. Mit dem ersten Blog wird man wahrscheinlich nicht reich, aber man kann viel lernen. Legen wir los.
Zunächst brauchen wir ein Thema. Wenn man noch nicht weiss worüber man schreiben will, dann sollte man sich fragen, welche Hobbies man hat und daraus eines wählen. Das kann Modellbau, Programmieren, Party gehen, der Hausgarten oder Kochen sein. Auch Themen für die man sich allgemein interessiert wie Astronomie, Politik oder eine bestimmte Fremdsprache sind geeignet. Da es der erste Blog ist braucht man nicht zu wählerisch sein.
Die nächste Frage ist, eigener Webspace oder kostenloser Blog? Für den ersten Blog empfehle ich einfach mal einen kostenlosen Blog, Fehler wirken sich dann nicht finanziell aus und man kann zunächst frei und sorgenlos herumprobieren. Ein guter Anbieter von kostenlosen Blogs ist Blogger. Diese Plattform lässt eine Monetarisierung auf einfach Weise zu.
Alternativ kann man einen Blog auf einem privaten Webspace erstellen. Dazu braucht man erst mal privaten Webspace. Die Anmeldung ist dabei kinderleicht und kostengünstig. Für rund 5 Euro pro Monat bekommt man bei AllInkl Webspace, Domain und SQL Datenbank. Der Vorteil: Man hat alles unter Kontrolle, aber man muss auch ein gewisses technisches Wissen mitbringen. Hat man einen eigenen Webspace kann man sich die neueste Version von WordPress downloaden und auf seinem Webspace installieren. Anfänger sollten sich wie im vorigen Paragraph empfohlen erst mal einen kostenlosen Blog holen zum Starten.
2.) Blog erstellen und einrichten
Auf Blogger einen Blog zu erstellen ist ein Kinderspiel, nach einer kurzen Anmeldeprozedur ist man startbereit und kann seinen ersten Blog erstellen. Dabei kann man auch ein vorgefertigtes Design wählen. Je nach Thema bietet es sich an ein mehr oder weniger buntes Theme zu wählen, manchmal ist ein schlichtes Theme besser.
Im Administrationspanel des Blogs lassen sich eine Menge Einstellungen tätigen, man sollte sich etwas Zeit die Optionen anzusehen und an die eigenen Wünsche anzupassen.
Jeder neue Blog enthält bereits einen vorgefertigten Standartpost, den man am besten löscht. Anschließend schreibt man seinen ersten Post. In diesem kann man die Zielsetzung des Blogs darlegen, oder man beginnt einfach ohne spezielle Einführung über das gewählte Thema zu schreiben.
3.) Erste Beiträge schreiben
Gerade zu Beginn sollte man eine Reihe von Beiträgen schreiben, damit neue Leser, die sich auf den Blog verirren gleich etwas zu Lesen haben. Es empfiehlt sich rund 20 Artikel zu schreiben, bevor man anfängt sich Gedanken über Marketing zu machen. Wenn man noch nie viel geschrieben hat ist das Artikel schreiben eine interesannte Erfahrung. Man macht schnelle Fortschritte und lernt wie man gute Artikel schreibt. Nach spätestens 50 Artikeln wird man auf seine ersten Artikel zurückblicken und denken: “Oh man, was habe ich da früher für einen Scheiss geschrieben?” (Außer man ist schon immer schreibbegabt) Wenn man nicht so recht weiss was man schreiben könnte, hier ein paar Ideen:
- Über aktuelle Neuigkeiten zum Thema berichten.
- Ein HowTo, wie man ein spezielles Prolem des Themas behebt.
- Ein Testbericht.
- Eine kontroverse Meinung zu einer allgemein anerkannten Ansicht.
- Andere Blogs zum gleichen Thema ansehen und sich inspirieren lassen.
4.) Marketing
Jetzt ist es Zeit bekannt zu werden. Am besten man schaut einmal nach, ob man bereits mit Google gefunden werden kann, dazu gibt man in der Google Suche ein:
site:seitenname.com
Den kursiv geschriebenen Teil muss man an die eigene Blog Adresse entpsrechend anpassen. Findet Google etwas, so ist man schon zu finden, ansonsten sollte man sich bei der Google Suche anmelden.
Es empfiehlt sich innerhalb der eigenen Artikel auf vergangen Artikel zu verweisen um so die interne Verlinkung des eigenen Blogs zu verbessern. Dadurch wird der eigene Blog durch Google besser bewertet und findet sich leichter in der Googlesuche und mehr Leute besuchen einen. Als Beispiel verlinke ich hier auf einen älteren Beitrag über Blogrush. Insbesondere ist es interesannt am Ende seines Artikel, im letzten Satz, auf einen anderen Artikel zu verweisen. Viele Leute wissen nicht was sie als nächste tun sollen, wenn sie das Ende eines Artikels erreichen. Links helfen weiter und machen den Nutzer glücklich.
Des weiteren lohnt es sich nun sich in Suchkataloge einzutragen. Englischsprachige Suchkataloge finden sich massenweise in diesem Forum. Deutschsprachige Suchkataloge finden sich scherer aber es gibt sie auch. Einer der bekanntesten ist wohl der Freenet Webkatalog. Weitere kann man über die Googlesuche leicht finden.
Dann empfiehlt es sich noch andere Blogs zum gleichen Thema zu lesen und dort Kommentare mit einem Link zum eigenen Blog zu hinterlassen. Dabei lohnt es sich besonders intelligente Kommentare zu hinterlassen. Lesen andere Nutzer einen gut durchdachten Kommentar, so wollen sie möglicherweise mehr über diese Person wissen und folgen dem Link. Voila, unser Blog hat einen neuen Leser gefunden.
5.) Monetarisierung
Die Monetarisierung des eigenen Blogs ist denkbar einfach. Nachdem man seine ersten Beiträge geschrieben hat, kann man sich Adsense ansehen. Adsense ist ein Google Produkt und ermöglicht es Blogbesitzern Geld mit ihren Blogs zu machen. Hat man einen Blog erstellt auf dem sich bereits mehrere Artikel befinden so ist es möglich sich dort anzumelden. Leere Blogs werden abgewiesen. Wird man zum Adsense Programm zugelassen, so kann man Werbung auf seinem Blog einbauen. Auf Blogger ist das denkbar einfach. Es muss lediglich die eigene Adsense ID im Blogger Account eingetragen werden, dann lassen sich per Drag and Drop Anzeigen plazieren. Fortgeschrittene Nutzer können auch den Quellcode editieren, was bei einem eigenen Blog auf eigenem Webspace sowieso nötig ist.
Später wirst Du noch weitere Möglichkeiten zur Monetarisierung finden, vorerst aber ist das Verwenden von Adsense ausreichend.
6.) Weitere Gedanken
Es lohnt sich zu wissen, wie viele Leser man hat und wie diese die eigene Webseite finden. Dafür gibt es den Dienst Analytics, der ebenfalls ein Google Produkt ist. Mit diesem lassen sich automatisch ausführliche Nutzerstatistiken erstellen. Man sieht über welche Suchwörter Leute den eigenen Blog finden, wie lange sie bleiben und welche Artikel interesannt sind und natürlich vieles weiteres. Alles zu listen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Es lohnt sich immer die eigenen Beiträge zu illustrieren, sofern das Thema es zulässt. Dazu kann man Bilder mit einer Kamera schießen. Moderene Mobiltelefone haben meist schon eine intregrierte Kamera, die den Ansprüchen eines Bloggers genügen sollten. Bilder in einer horizontalen Auflösung von mehr als 500 Pixeln werden meistens nicht benötigt. Nutzt man Bilder aus dem Internet, so sollte man vorher auf jeden Fall die Rechte über das Material ausfindig machen um nicht geschütztes Material zu verwenden. Sonst droht eine Abmahnung.
Man kann sich im weiteren über fortgeschrittene Werbemethoden für den Blog Gedanken machen, beispielsweise indem man sich bei Stumbleupon oder Digg oder anderen sozialen Bookmark Seiten anmeldet.
Ich hoffe eine kurze Einführung gegeben zu haben. Wenn Du jetzt noch keinen Blog hast, aber schon lange darüber nachgedacht hast einen zu erstellen, dann sage ich Dir: Erstelle jetzt einen Blog! Der Zeitpunkt war noch nie besser. Schon Bald wirst Du Deinen ersten Dollar oder Euro verdienen, aber, und das ist noch wichtiger, man freut sich unglaublich wen tausende Leute lesen, was man selber zu sagen hat. Ein großartiges Gefühl. Viel Spass, wenn Dir dieser Artikel gefallen hat und Du jetzt einen Blog anfängst, dann berichte doch davon mit einem Kommentar hier und einem Link zu Deinem Blog.
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