Outsourcing, Offshoring, Geoarbitrage, Software in der dritten Welt produzieren lassen
June 8, 2010 – 9:07 amEine kommerzielle Software zu entwickeln kann durchaus teuer sein…. oder ganz billig. Ein paar prägnante Zauberwörter fassen die Konzepte zusammen, die heute die Softwarewelt auf der Produzentenseite bestimmen: Outsourcing, Offshoring und Geoarbitrage. Werfen wir einen kurzen Blick auf diese Wörter:
Outsourcing: Braucht man eine Software für das eigene Geschäft, so gibt es zwei Möglichkeiten diese zu entwickeln. Selber im eigenen Geschäft, oder eine Fremdfirma beauftragen. Beaftragt man so eine Fremdfirma, so nennt man das Outsourcing. Oftmals sind diese Firmen in Ländern mit billigen Lohnniveaus wie Vietnam, China, Indien oder den Philippinen angesiedelt. Aber auch wenn die Fremdfirma im gleichen Land wie der Auftraggeber sitzt spricht man vom Outsourcing. Entscheidend ist, es wird Kompetenz von außerhalb der eigenen Firma genutzt.
Offshoring: Beim Offshoring wird wie beim Outsourcing eine Fremdfirma genutzt, diese sitzt aber immer in einem Billiglohnland wie Indien, China oder Vietnam. Aber auch Länder in Osteuropa wie die Ukraine oder die Slowakei sind da sehr interessant. Ziel ist es günstig zu einem Ergebnis zu kommen.
Geoarbitrage: Ein Begriff geprägt durch Tim Ferris. In seinem Buch “Die Vier Stunden Woche” beschreibt Tim Ferris wie man sich unterschiedliche Lohnniveaus in verschiedenen Ländern zu nutze machen kann. Eigentlich sind die Prinzipien schon aus dem Outsourcing und Offshoring bekannt, doch mit dem Schlagwort Geoarbitrage und seinem Buch macht Tim Ferris klar wie es richtig gemacht wird, nachvollziehbar für jeden einzelnen Unternehmer und jedes Unternehmen beliebiger größe.
Und was bringt mir das nun?
Ganz einfach: Nehmen wir ein Kunde will eine Homepage haben, für die nach marktüblichen Preisen 2500 Euro verlangt werden kann. Der Geschäftsführer lässt diesen Auftrag durch seinen deutschen Programmierer ausführen und muss diesem dafür 1000 Euro Lohn zahlen. Würde er einen Inder oder Chinese anstellen in dessen Heimatland, so müsste er nur 100 Euro zahlen und wesentlich mehr Gewinn einfahren. Ein einfaches Beispiel das zeigt wie leicht sich mit dem Lohnunterschied verschiedener Länder Gewinn machen lässt. Es lohnt sich also Software in der dritten Welt produzieren zu lassen.
Jeder der nun hellhörig geworden ist sollte nun in den Buchladen seine Vertrauens gehen und sich eine Kopie der 4 Stunden Woche holen. Es lohnt sich.








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