BlackBerry 6 API kommt mit vielen Neuerungen für Entwickler

July 15, 2010 – 10:51 pm

Lange stand die Benutzeroberfläche des bei Geschäftsleuten beliebten BlackBerrys vor allem für Langeweile. Einheitsknöpfe und Text dominierten das triste Bild. Doch es hat sich viel bewegt. Das BlackBerry OS 5 hat wesentliche graphische Neuerungen gebracht. Es ist noch ar nicht lange auf dem Markt und schon wird über das BlackBerry OS 6 spekuliert. Worauf kann sich der Entwickler bei BlackBerry OS 6 freuen? Wir haben schon mal hinter die Kulissen geschaut.

Neue Grafik
Die Grafiken in OS 6 werden ein weiter Sprung über OS 5 werden. Es gibt eine Animations APIs in OS 6, die native Animationen erlaubt. OS 6 bietet mit OpenGL ES 1.1 3D-Grafik für alle Geräte, inklusive Hardwareunterstützung (CDMA). OpenGL ES 1.1 baut auf den bestehenden OpenGL ES 1.0 auf und ermöglicht Multitextures, automatischew Mipmaping und vieles mehr. OpenVG 1.1, das 2D Äquivalent zu OpenGL wird es ebenfalls in BlackBerry OS 6 geben. Damit dürfte es Entwicklern deutlich leichter fallen endlich umfangreiche und grafisch aufwändige Spiele für BlackBerrys zu programmieren.

Alles zum Anfassen
Mit BlackBerry OS 6 soll sich auch die Hardware ändern. Touch, also die Steuerung durch Berühren, wird es in allen BlackBerrys geben, sowohl in reinen Touch Geräten, als auch in BlackBerrys mit echter Hardwaretastatur.

Location, Location, Location
GPS ist seit langen ein Thema bei Softwareentwicklern, egal um welche Smartphoneplattform es sich handelt. BlackBerry OS 6 wird endlich Assisted GPS für seine Entwicklergemeinde öffnen. Wir errinnern uns, Assisted PS ist, wenn auch der Standort innerhalb einer Funkzelle zusätzlich zum GPS Satellitensignal zur Standortbestimmung genutzt wird. Eine Funktion die bisher nur wenige namhafte Entwickler wie Google nützen dürfen.

Neue Einahmequellen in BlackBerry OS 6
Endlich werden auch Werbungsanzeigen direkt durch die API verfügbar gemacht. Wie das genau aussehen wird weiss im Moment nur RIM, aber man kann sich mit wenig Phantasie einiges vorstellen wie Popups oder klassische Bannerwerbung. Ob das bei beschränkter Bildschirmgröße Sinn macht sei dahingestellt, eine Alternative zu Bezahlanwendungen ist es dann doch.

Kommunikation mit der Welt
EBenfalls gestärkt werden soll der Nachrichtenaustausch mit dem Web. RSS, SOAP, REST und weitere Protokolle sollen in die API intregriert werden, um dem Entwickler Arbeit abzunehmen. Damit nähert sich der BlackBerry der Cloud weiter an, ähnlich wie es mit dem kommenden Windows 8 geplant ist.

SQL-Lite
Ebenfalls einen Platz im BlackBerry OS 6 soll SQL Lite in der Version 3.6.21. Damit sind dann auch foreign key constrains möglich, eine Freude für viele Entwickler, die eine starke Datenbank im Hintergrund ihrer Anwendung benötigen.

Was noch kommt
Die BlackBerry OS 6 API ist natürlich noch in Vorbereitung und was wirklich für den Entwickler auf den Tisch kommt wird sich zeigen, wenn OS 6 endlich da ist. Es können also noch weitere nützliche Programmierschnittstellen hinzukommen, schlimmstenfalls kann auch etwas wegfallen. Hoffen wir, dass RIM nichts entfehrnt und mehr hinzufügt. Auf jeden Fall ist OS 6 ein weitere Schritt um die steigende Hardwareleitung der BlackBerry Smartphones voll auszunutzen.



iPhone 4 ab 24. Juni auf dem Markt in Deutschland

June 8, 2010 – 7:13 pm

Schneller, breiter, tiefer, so werden getunte Autos beschrieben. Getunt hat auch die US-Amerikanische Firma Apple sein iPhone. Das neueste Wunderding aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das iPhone 4. Und auch hierzulande wird es bald jeder in den Händen halten können. Ab dem 24. Juni 2010 ist es exklusiv bei der Deutschen Telekom verfügbar. Vorbestellungen sind ab dem 15. Juni 2010 möglich, für alle Fans und Suchties, die einfach nicht warten können.

Neuer alter A4 Prozessor
Steve Jobs hatte bereits gesagt, dass im neuen iPhone ein selbst entwickelter CPU steckt. Das ist nur teilweise richtig. Richtig ist, es handelt sich um einen ARM Chip, lediglich 2 RAM Module wurden noch hinzugefügt und das alles in einem einzelnen Chip untergebracht. Umgangsprachlich heißt das dann SoC, also “System on (a) Chip”. Das es sich um einen herkömmlichen ARM Chip handelt ist auf jeden Fall vorteilhaft für den Endnutzer und auch für Apple. Alle bisher auf der Appworld vorhandenen iPhone Anwendungen können auch auf dem iPhone 4 verwendet werden.

microSIM
In (fast) jedem Mobiltelefon steckt eine SIM Karte, also ein Subscriber Indentification Module. Diese gibt es in verschiedenen größen. Veraltet und nicht mehr verwandt wird das normalgroße Design. Aktuell ist das miniSIM Format; 99% aller SIM Karten im Umlauf dürften dieses Format verwenden. Apple will im neuen iPhone 4 das noch kleinere microSIM Format verwenden, um Platz zu sparen. Ob dies nötig ist darf bezweifelt werden. Vielmehr will man sich wohl dagegen wehren, dass der Endnutzer andere SIM Karten verwendet und an ausgewählte Anbieter geknebelt wird. Zum Glück kann man, auf eigenes Risiko versteht sich, eine miniSIM in eine microSIM Karte umwandeln oder umbasteln. Wie das geht steht in einem Artikel auf iHackintosh:

neue Features des iPhone 4
Eine Revolution ist das iPhone 4 nicht, wohl aber eine Evolution. Längere Akkulaufzeiten, höhere Bildschirmauflösung und das bessere iPhoneOS4, jetzt auch bekannt als iOS4, sollen den Nutzwert verbessern. Das Design ist wieder solide und ansprechend. Zwei Kameras gibt es jetzt auch: Auf der Rückseite zum Schnappschüsse schießen und auf der Vorderseite für die Videotelefonie. Die Kosten für das iPhone 4 konnten wir noch nicht mit Sicherheit in Erfahrung bringen, aber teuer wird es sicher wieder. Zwei Varianten hat der Kunde zur Auswahl, mit 16 GB oder 32 GB intregriertem Speicher. Da wird auch das iPod langsam obsolet.

Am 24. Juni 2010 kommt das iPhone 4 in Deutschland auf den Markt. Das Apple-Smartphone kann ab dem 15. Juni 2010



Outsourcing, Offshoring, Geoarbitrage, Software in der dritten Welt produzieren lassen

June 8, 2010 – 9:07 am

Eine kommerzielle Software zu entwickeln kann durchaus teuer sein…. oder ganz billig. Ein paar prägnante Zauberwörter fassen die Konzepte zusammen, die heute die Softwarewelt auf der Produzentenseite bestimmen: Outsourcing, Offshoring und Geoarbitrage. Werfen wir einen kurzen Blick auf diese Wörter:

Outsourcing: Braucht man eine Software für das eigene Geschäft, so gibt es zwei Möglichkeiten diese zu entwickeln. Selber im eigenen Geschäft, oder eine Fremdfirma beauftragen. Beaftragt man so eine Fremdfirma, so nennt man das Outsourcing. Oftmals sind diese Firmen in Ländern mit billigen Lohnniveaus wie Vietnam, China, Indien oder den Philippinen angesiedelt. Aber auch wenn die Fremdfirma im gleichen Land wie der Auftraggeber sitzt spricht man vom Outsourcing. Entscheidend ist, es wird Kompetenz von außerhalb der eigenen Firma genutzt.

Offshoring: Beim Offshoring wird wie beim Outsourcing eine Fremdfirma genutzt, diese sitzt aber immer in einem Billiglohnland wie Indien, China oder Vietnam. Aber auch Länder in Osteuropa wie die Ukraine oder die Slowakei sind da sehr interessant. Ziel ist es günstig zu einem Ergebnis zu kommen.

Geoarbitrage: Ein Begriff geprägt durch Tim Ferris. In seinem Buch “Die Vier Stunden Woche” beschreibt Tim Ferris wie man sich unterschiedliche Lohnniveaus in verschiedenen Ländern zu nutze machen kann. Eigentlich sind die Prinzipien schon aus dem Outsourcing und Offshoring bekannt, doch mit dem Schlagwort Geoarbitrage und seinem Buch macht Tim Ferris klar wie es richtig gemacht wird, nachvollziehbar für jeden einzelnen Unternehmer und jedes Unternehmen beliebiger größe.

Und was bringt mir das nun?
Ganz einfach: Nehmen wir ein Kunde will eine Homepage haben, für die nach marktüblichen Preisen 2500 Euro verlangt werden kann. Der Geschäftsführer lässt diesen Auftrag durch seinen deutschen Programmierer ausführen und muss diesem dafür 1000 Euro Lohn zahlen. Würde er einen Inder oder Chinese anstellen in dessen Heimatland, so müsste er nur 100 Euro zahlen und wesentlich mehr Gewinn einfahren. Ein einfaches Beispiel das zeigt wie leicht sich mit dem Lohnunterschied verschiedener Länder Gewinn machen lässt. Es lohnt sich also Software in der dritten Welt produzieren zu lassen.

Jeder der nun hellhörig geworden ist sollte nun in den Buchladen seine Vertrauens gehen und sich eine Kopie der 4 Stunden Woche holen. Es lohnt sich.



Google verlässt China

March 26, 2010 – 4:21 am

Man hat es schon eine ganze Weile vorraussehen können, jetzt ist es soweit. Die Datenkrake Google hat das Land der Mitte, auch bekannt unter dem Namen China, verlassen. Die Ziele hat Google genannt: Zensur ist uncool. Doch wie will Google China und die kommunistische Partei dazu bewegen die Zensur aufzugeben? Wie passt der aktuelle Rückzug aus China in dieses Konzept?

Zunächst einmal die Fakten zusammengefasst: Google hat von seiner Chinasuchwebseite http://google.cn eine simple Weiterleitung auf die Hong Kong Version der Suchmaschine eingerichtet. Damit hat Google die Selbstzensur in China zwar beendet, dennoch steht den Chinese damit keine unzensierte Googlesuchmaschine zur Verfügung.

Die Chinesische Große Firewall kann nämlich bereits tief in die versendeten Datenpakete blicken und unerwünschte Abfragen bereits herausfiltern bevor sie an der Suchmaschine ankommen. Wer also auf dem Staatsgebiet Chinas sitzt und google.com.hk nutzen will, um beispielsweise nach dem Tian An Men Massaker zu suchen bekommt weiterhin eine Fehlermeldung, dass die Verbindung leider abgebrochen ist. Ein anderes interesanntes Bild sieht man, wenn man nach etwas unverfänglichem wie “grüne Bachforellen” sucht. Dabei bekommt der Festlandchinese eine Ergebnisliste, einschließlich Seiten die in China verboten sind (Twitter, Facebook, Youtube,…). Erst bei dem Versuch solche verbotenen Seiten zu öffnen bekommt der Nutzer dann eine Fehlermeldung. Wer bisher eine gleichartige Suche auf der alten google.cn Seite versucht hatte, bekam solche Links erst gar nicht zu sehen. Man sieht, China ist kein Computer Analphabet und kennt sich aus mit der modernen Technik.

Was jetzt? In der staatlich kontrollierten Presse posaunt man heraus, dass Google das Gesetzt gebrochen hat. Die westliche Presse verneint dass, denn es ist eine Weiterleitung auf eine ausländische Seite eingerichtet worden, auf der ausländisches Recht gilt. Würde man aber in Deutschland eine Webseite einrichten, die eine Weiterleitung auf eine ausländische Webseite mit illegalen Inhalten bereithält, so könnte diese auch bald geschlossen sein.

Doch so leicht ist dieser spezielle Fall nicht. Hong Kong ist einerseits China, andererseits ist es doch nicht China. Man würde den Hong Kong Chinesen ziemlich vor den Kopf stoßen, wenn ihre Webseiten plötzlich nicht mehr auf dem Festland öffnen könnte. Bereits jetzt gibt es viele Stimmen in Hong Kong, die sich die Unabhängigkeit von China zurückwünschen, da der große Bruder Festlandchina sich eher wie ein Platzhirsch hervortut, der den kleinen Bruder Hong Kong einverleiben will ohne auf seine Traditionen und Kultur zu achten.

Aber auch auf dem Festland würde man sich schnell wundern warum denn die Google Hong Kong Seite plötzlich gesperrt ist. Bereits jetzt beneidet man Hong Kong wegen seines Reichtums. Insofern sind die Machthaber in Beijing wohl gezwungen den Zugriff auf Google Hong Kong weiter zu erlauben.

Weiterhin hat Google keinen kompletten Rückzug aus China vollzogen. Nur die Suchsparte wurde geschlossen. Eine Forschungs und Entwicklungsabteilung soll weiter in China bestehen bleiben. Der Grund ist klar. Langfristig will man wohl wieder in den Chinamarkt einsteigen. Zwar sind die Chinesen noch relativ arm, aber die Wohlstand wächst in atemberaubender Geschwindigkeit. Vor allem in den modernen Küstenstädten ist ein Wohlstandsniveau wie in vielen Großstädten Südeuropas erreicht. Shanghai kann sogar mit den Gesäftszentren in Mitteleuropa konkurieren. Das Umland ist zwar wesentlich ärmer, aber es ist wohl nur eine Frage von wenigen Jahrzehnten bis auch dort sich Einfamilienhäuser mit Vorgarten und mindestens zwei Autos jeweils aneinanderreihen. Und spätestens dann ist der Markt so wertvoll, dass man über ein bisschen Selbstzensur wohl hinwegschaut. Wenn diese dann überhaupt noch erforderlich ist.


Chinesische Zeichen auf dem Windows XP PC korrekt anzeigen

November 16, 2009 – 6:28 am

Da die Frage immer wieder aufkommt, hier eine kurze Beschreibung zu dem bekannten Problem mit den chinesischen Zeichen auf Windows XP Systemen. Dabei ist es nahezu trivial diese zu aktivieren. Hier Schritt für Schritt und in weniger als 5 Minuten kann man auf seinem Windows XP Rechner endlich chinesische, japanische und andere Zeichen asiatischer Sprachen sehen.

  1. Start-Taste betätigen.
  2. Den Eintrag “Einstellungen” wählen.
  3. Den Eintrag “Systemsteuerung” wählen und klicken.
  4. Den Eintrag “Regions- und SPrachoptionen” mit einem Doppelklick öffnen.
  5. Den Tab “Sprachen” mit einem Klick auswählen.
  6. Die beiden Kästchen mit einem Häkchen versehen.
  7. Die Windows XP CD einlegen und dann auf “Übernehmen” klicken.

Nach einem kurzen Neustart des Windows XP PCs werden ab sofort alle chinesischen Schriftzeichen, japanische Schriftzeichen und andere Schriftzeichen korrekt angezeigt. Unter Umständen kann es sein, dass nicht alle Zeichen korrekt angezeigt werden. Dass liegt daran, dass der UTF Standard nach der Veröffentlichung von Windows XP erweitert wurde. Bei den Erweiterungen handelt es sich aber im allgemeinen um sehr seltene Zeichen. Will man auf dem neuesten Stand sein, sollte man zu dem mit Schwachstellen versehen Windows 7 greifen.



Das Leben ist schön - auch ohne einen Gott

March 18, 2009 – 5:01 pm

Kirchen missonieren seit Ewigkeiten, doch die Aufklärung macht selten für sich selbst Werbung. Laut Umfragen gibt es einen nicht unwesentlichen Teil in der Bevölkerung, der immernoch an Darwin zweifelt. Ein kleinerer Teil glaubt sogar, dass die Welt vor 3000 Jahren erschaffen wurde. Nun wen es glücklich macht…. Aber es soll nicht vergessen werden, dass Religion auch dafür sorgen kann, dass Menschen blinden Gehorsam lernen, das eigenständige Denken ablegen und immer wenn etwas unklar ist einfach auf das unfehlbare Heilige Buch verweisen. Kritik unerwünscht.

In England wollte man die Sache nicht länger hinnehmen und startete eine Kampagne, mit Erfolg. Busse wurden mit aufklärerischen Werbebotschaften beklebt, um die Leute zum Nachdenken anzuregen. Der dortige Spruch:

Science flies you to the moon, religion flies you into buildings

Das kann ich nur so bestätigen. In der Tat hat religiöse Argumentation erhebliche Ähnlichkeiten mit Diktaturen, ganz nach dem Motto: “Ich hab es so gesagt, also ist es so.” Ob die nun kommende Kampagne für aufgeklärtes Denken etwas bringen wird? Die Kampagne selber nicht, aber möglicherweise wird in den Zeitungen und Median allgemein etwas sinnvolles diskutiert. Glücklicherweise hilft der Papst im Moment tatkräftig dabei, dass sich immer mehr Leute aus der Kirche verabschieden.



Windows 7 Sicherheitslücken?

February 1, 2009 – 8:28 pm

Die Windows 7 Beta ist jetzt seit ein paar Tagen erhältlich und schon finden sich erste Sicherheitslücken. Das wäre insofern nicht schlimm, da es sich um eine Beta Version handelt. Blogger Long Zheng berichtet über eine Sicherheitslücke, aber sie wird wohl bestehen bleiben, obwohl es noch eine ganze Weile dauert, bis Windows 7 veröffentlicht werden wird. Nach Microsoft Angaben soll es sich um eine bewußte Designentscheidung handeln.

Laut Long Zheng gibt es folgendes Problem. Wenn Anwendungen in Windows 7 Änderungen an den Systemeinstellungen machen wollen, so wird der Benutzer benachrichtigt. Anders ist das, wenn der Nutzer selber Änderungen durchführen will. Hier wird er nicht extra benachrichtigt. Interesannterweise kann man Systemeinstellungen durch eine Sequenz von Tastenkürzeln durchführen und so Einstellungen am System verändern. Tastenkürzel werden dabei immer als vom Nutzer ausgehend betrachtet. Anwendungen können so Systemeinstellungen ändern, indem sie alle gewünschten Änderungen per Tastenkürzel vornehmen. Der Nutzer bekommt standardmäßig keine Benachrichtigungen.

Microsoft verteidigt diesen gefährlichen Zustand als beabsichtigt. Nutzer können aber trotzdem selber die Sicherheitsstufe “hoch” einstellen. Dadurch werden auch Warnhinweise angezeigt, wenn der Nutzer oder ein Programm per Tastenkürzel versucht die Systemeinstellungen von Windows 7 zu verändern. Noch ist Windows 7 Beta und bis zum offiziellen Release kann Microsoft seine Entscheidung noch überdenken. Interesant wird die Sache auf jeden Fall noch.


USA: Lösung gegen Ausweis RFID Datendiebstahl gefunden

January 9, 2009 – 12:36 am

Amerikanische Staatsbürger wurden schon sei einiger Zeit mit neuen Ausweisen versorgt, die einen speziellen RFID Chip enthalten, damit Behörden den Inhalt des Ausweises schneller erfassen können. Die ganze Technik wurde als sehr sicher bezeichnet - bis sie schließlich in den realen Einsatz kam und ziemlich schnell gehackt wurde. Immer neue Rekorde im Ausspionieren wurden erstellt, mittlerweile soll es möglich sein einen derartigen Ausweis auf bis zu 45 Metern Entfehrnung auszulesen. Traumhafte Bedingungen für jeden Verbrecher. Doch damit soll jetzt Schluß sein, so hört man aus Regierungskreisen der USA.

Nachdem der neue Ausweis sich immer mehr zu einem Griff ins Klo entwickelt hat gibt es jetzt Abhilfe. Wie aus Regierungskreisen bekannt wurde, ist es für nichtstaatliche Personen und Stellen illegal den Ausweis ohne Erlaubnis des Besitzer auszulesen, eine weitere Verbesserung oder neue Schutzmaßnahmen sind nicht geplant. Wir sind jetzt auf jeden Fall glücklich, dass es endlich eine Lösung für dieses dringende Problem gibt und freuen uns dass US-Amerikanische Bürger wieder ruhig schlafen können.